Bild nicht mehr verfügbar.

Architekt Peter Eisenman vor einem Poster des für Berlin geplanten Holocaust Denkmal.

Foto: REUTERS/Reinhard Krause

Berlin - Mit dem Bau des Holocaust-Mahnmals in Berlin soll erst dann begonnen werden, wenn die Kosten weitgehend klar sind. Bauaufträge würden erst erteilt, "wenn alle relevanten Kostenmerkmale feststehen und die Kostensicherheit über 80 Prozent liegt", sagte der Berliner Bausenator Peter Strieder (SPD) am Montag, dem nationalen Gedenktag für die Holocaust-Opfer.

In der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung würden zurzeit die Angebote für den Bau der 2.700 Betonstelen und der Pflasterarbeiten für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ausgewertet. Voraussichtlich Mitte Februar soll eine Auswertung der Angebote vorliegen.

Das von dem amerikanischen Architekten Peter Eisenman entworfene Holocaust-Mahnmal zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz war nach jahrelanger kontroverser Diskussion im Juni 1999 vom Bundestag beschlossen worden und soll 27 Millionen Euro kosten. Bisher wird von einer Fertigstellung Ende 2004 ausgegangen. (APA/dpa)