Das Fehlen eines Messinstrumentes zur Balltouristenzählung ist für Touristiker kein Grund, traurig zu sein: Mit 7,655.000 Nächtigungen habe Wien 2002 zwar ein Nächtigungsminus von 0,4 Prozent hinnehmen müssen, erklärten Tourismusdirektor Karl Seitlinger und Vizebürgermeister Sepp Rieder (SP) am Montag, doch sei das Minus schwächer ausgefallen, als es Konjunktur und Terrorangst hätten befürchten lassen. Wien habe seinen Marktanteil im europäischen Vergleich verbessert. Bis 2010 wollen Rieder und Seitlinger die Nächtigungszahlen auf zehn Millionen pro Jahr schrauben. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 28.1.2003)