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Somali-Wildesel (Equus africanus)

Zebras, Esel und Wildpferde sind nach Angaben der World Conservation Union (IUCN) weltweit vom Aussterben bedroht. Nur sieben wildlebende Spezies von Pferdeartigen (Equiden) gibt es heute noch - fünf davon gelten als massiv bedroht.

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Onager (Equus hemionus)

Genetisch unveränderte wildlebende Equiden gibt es ohnehin nur noch unter den Zebras mit ihren drei Unterarten und den drei Wildeselarten: dem afrikanischen (regional untergliedert in Atlas-, Somali- und Nubischer Wildesel), dem asiatischen (seinerseits untergliedert in Kulan, Onager, Khur und Dschiggetai) sowie dem ebenfalls in Asien lebenden Kiang.

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Kiang (Equus kiang)

"Die meisten bedrohten Pferde-Arten leben in Wüsten oder Savannen. Diese sind nicht artenreich, aber es leben viele endemische Tiere und Pflanzenarten in diesen Öko-Nischen", so die Wissenschaftlerin Patricia Moehlman, Vorsitzende der IUCN. Die meisten der Tiere teilen sich das Ökosystem mit den Menschen. Und beide leiden unter denselben Umweltbedingungen. Da sich einige der wildlebenden Pferdearten auch mit domestizierten paaren können, hat sich das Verschwinden einiger Spezies in der freien Wildbahn noch verstärkt. So wurde das in freier Wildbahn ausgestorben gewesene Przewalski-Pferd mit lokalen Pferdearten gekreuzt.

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Grevy-Zebra (Equus grevyi)

Wissenschaftler sprechen aber davon, dass sich einige genetische Eigenschaften der Wildpferde nicht mehr auf die gekreuzten Nachfahren weitervererben. Nach 1945 ist die Zahl der Przewalski-Pferde rasant zurückgegangen. Gründe dafür waren militärische Aktivitäten, Jagd und Verminderung der freien Landflächen durch Ackerbau und Weidewirtschaft. Die letzte Gruppe wildlebender Przewalski-Pferde wurde 1969 in der Wüste Gobi in der Mongolei gesichtet. In den 90er Jahren wurden dort nachgezüchtete Tiere ausgesetzt. (Weitere Informationen dazu)

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Berg-Zebra (Equus zebra)

Ein ähnliches Schicksal hat auch das Berg-Zebra erlitten. Nach Schätzungen von Experten ist der Wildbestand der Tiere, die in Südafrika, Namibia und Angola leben, inzwischen um 50 Prozent gesunken. Aber auch andere Zebra-Unterrten gelten als gefährdet.

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Steppen-Zebra (Equus burchellii)

Nach Angaben von Biologen nützen zwar die groß angelegten Wild- und Naturparks, eine Kreuzung verschiedener Arten wird allerdings befürchtet. Ökologen warnen vor einer Verkleinerung des Genpools durch Kreuzung. Außerdem ist der Bestand der Tiere durch Trockenheit und die geringe Anzahl freilebender Spezies gefährdet.

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Quagga (Equus quagga); ausgerottet in den 1870er Jahren

Weitere Informationen finden Sie im Equiden-Report der IUCN (pdf-File).
(red)