Microsoft Österreich zeigte sich bei der Pressekonferenz der Halbjahresbilanz 2003 erfreut über die Entwicklung am heimischen Markt und stellte die kommenden Projekte und Produkte vor.

Zuwächse in allen Sparten

Andreas Ebert, Geschäftsführer von Microsoft Österreich, präsentierte die Halbjahresergebnisse 2003 und konnte für den Zeitraum Juli bis Dezember 2002 eine Steigerung der Gesamtumsätze am heimischen Markt um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vorweisen. Auch die Bereiche "Information Worker" (Office, Project, Visio MapPoint und Exchange Server Zugriffslizenz) mit plus 26 Prozent, "Server" mit insgesamt plus 16 Prozent (Firewall und Proxylösung ISA Server plus 40 Prozent, Windows 2000-Server plus 21 Prozent), "Development" mit einem Umsatzwachstum von 45 Prozent (vor allem durch die Nachfrage nach Microsoft Visual Studio.NET) und auch "Service" mit einem Plus von sieben Prozent, verzeichneten Zuwächse.

Das vergangene Jahr

Das Microsoft Österreich Geschäftsjahr 2002 war von einigen neuen Produkten und Services geprägt - etwa dem Verkaufsstart von Windows XP, der Markteinführung der Xbox, den Besuchen von Gründer Bill Gates und Chef Steve Ballmer oder auch der eGovernment-Lösung für die digitale Signatur.

Die Neuerungen 2003

Die Schwerpunkte im Österreich-Geschäft sieht Microsoft heuer zunächst bei der kommenden Exponet, wo der Softwarehersteller gemeinsam mit seinen Partner auftreten wird, weitere Highlights des Jahres aus Sicht von Microsoft werden der Launch der Windows 2003-Serversoftware, der Start von Office 11 (voraussichtlich Mitte des Jahres mit den neuen Komponenten XDocs, OneNote), der Ausbau von MSN mit kostenpflichtigen Services und die Spielekonsole Xbox sein. Die Basisdienste von MSN, das in Österreich rund 1,5 Millionen User hat, werden kostenfrei bleiben, Zusatzleistungen wie etwa erhöhter Speicherbedarf müssen in Zukunft bezahlt werden. Microsoft Smartphones werden in diesem Jahr in Österreich noch nicht als Umsatzgaranten gesehen, obwohl es bereits Gespräche mit einigen Providern gibt.

Sicherheit und Server - Die Ziele 2003

Die amerikanische Mutter setzt auch in diesem Jahr auf Trustworthy Computing, der Windows 2003 Server wird als erstes Produkt mit den neuen erarbeiteten Sicherheitsvorgaben in den Handel kommen. Zusätzliche Fokussierung wird auf dem neuen Microsoft Exchange Server (Titanium) und dem Microsoft SQL Server 64-Bit liegen.

Die Prognosen

Für das dritte Quartal erwartet sich Microsoft weitere Umsatzsteigerungen. Als Gründe dafür werden etwa der wieder steigende PC-Verkauf (plus 4 Prozent Wachstum) und erhöhte Ausgaben der Unternehmen bei den IT-Ausgaben genannt. Als Ziele nannte Microsoft einen Umsatz von 7,7 bis 7,8 Milliarden Dollar und ein Betriebsergebnis von 3,4 bis 3,5 Milliarden Dollar.(gk)