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Foto: Reuters/Michael Leckel

Wien - Die Bewohner der Wiener Gasometer City sind mit den Wohnbedingungen ausgesprochen zufrieden: Eine repräsentative Befragung in dem Wohnbauprestigeprojekt brachte eine Note von 1,5 auf der Schulnotenskala, so Wohnbaustadtrat Werner Faymann.

"Kompliment an die Planer"

Faymann hob besonders die gute Bewertung für die architektonischen Lösungen in den vier ehemaligen Gasbehältern hervor. Lichteinfall, Schallschutz, Sicherheit und Raumaufteilung seien auf hohe Zustimmung gestoßen: "Das ist ein besonderes Kompliment an die Planer." Gute Noten gab es zudem für die Anbindung an den öffentlichen Verkehr und das Stellplatzangebot.

Weniger gute Einkaufsmöglichkeiten

Weniger gut, aber "nicht Besorgnis erregend", so Faymann, schnitten die Einkaufsmöglichkeiten ab: Vermisst werde unter anderem ein Elektrofachmarkt, auch der Branchenmix bei den Bekleidungshändlern und die Qualität der Gastronomie sei bemängelt worden. Unzufriedenheit gab es auch mit dem Sport- und Freizeitangebot. Verbesserungen werde es in dieser Hinsicht mit der weiteren Entwicklung des Gasometer-Umfelds geben, versprach der Stadtrat.

Rege Nachfrage

Eineinhalb Jahre nach dem Einzug der ersten Mieter gebe es jedenfalls weiterhin eine rege Nachfrage nach Wohnungen und Studentenheimplätzen. Faymann: "Wir hätten sie drei oder vier Mal vergeben können." Die Studie der "Maerki Management Consulting KEG" sieht er als Pilotprojekt: In Zukunft sollen auch die Bewohner anderer Bauten nach etwa einem Jahr zu ihrer Zufriedenheit befragt werden. (APA)