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Turin - Eine Ausstellung in Turin zeigt den Komponisten Arnold Schönberg (1874-1951) von einer ganz anderen künstlerischen Seite. In der Galerie moderner Kunst werden von 4. Februar bis 16. März Gemälde, Karikaturen und Zeichnungen Schönbergs gezeigt, die von den bildkünstlerischen Qualitäten des Musikers zeugen. Der größte Teil der Bilder entstand zwischen 1906 und 1912. Schönberg widmete sich der Malerei als Autodidakt und bevorzugte Ölgemälde und Zeichnungen.

Nach Ansicht von Experten weist sein Schaffen einen hohen Grad an künstlerischer Sensibilität auf. Das Malen sei für Schönberg auch eine Möglichkeit gewesen, familiäre Schwierigkeiten und Krisen um das Jahr 1908 herum zu kompensieren. In verschiedenen Abteilungen werden die Themen "Selbstporträts und Visionen", "Landschaften", "Porträts", "Karikaturen" und "Bühnenentwürfe" behandelt. Die Schau hebt auch die Freundschaft zwischen Schönberg und dem musikinteressierten Maler Wassily Kandinsky hervor.

(APA)