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Der Frauenanteil an der Montanuni liegt mittlerweile bei 23,3 Prozent.
REUTERS/Rio Tinto/Handout

Die Montanuniversität Leoben weist in diesem Studienjahr mit über 2.400 Studierenden einen historischen Höchststand auf, wobei die HörerInnenzahl seit dem Jahr 2002 kontinuierlich um insgesamt 25 Prozent gestiegen ist. Erfreut zeigt man sich auch über das zunehmende Interesse von jungen Frauen: Der Frauenanteil insgesamt liegt mittlerweile bei 23,3 Prozent.

Top-Interessen

Die Frauenquote unter den ErstinskribentInnen liegt gar bei 28,5 Prozent. Besonders gefragte Studienrichtungen bei den Hörerinnen sind die "Angewandten Geowissenschaften (von 47 AnfängerInnen sind 19 weiblich), "Industrieller Umweltschutz" (30 von 70 AnfängerInnen sind weiblich) und "Industrielogistik" (26 Hörerinnen und 66 Hörer).

Gute Karriereaussichten

Sehr gute Ergebnisse erzielte die Montanuni bei der jüngst veröffentlichten größten europaweiten Umfrage unter Studierenden, dem sogenannten "European Student Barometer", das vom deutschen "Trendence Institut" heuer mit dem Schwerpunkt Ingenieur- und Betriebswissenschaften erhoben wurde. In der Kategorie "Allgemeine Performance" liegt sie deutlich über dem Durchschnitt ihrer österreichischen und europäischen Mitbewerber.

Gering ist beispielsweise die Zeitspanne zwischen Beendigung des Studiums und Arbeitsbeginn - sie liegt bei den Leobener MontanistInnen bei zwei Monaten, im europäischen Durchschnitt jedoch bei vier. Ebenso verfassen die AbsolventInnen der Montanuniversität laut Erhebung nur halb so viele Bewerbungsschreiben wie ihre europäischen KollegInnen, und auch die Einstiegsgehälter sind mit rund 37.800 Euro Einstiegs-Jahresgehalt im absoluten Spitzenfeld. (APA)