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"Der Alte" Rolf Schimpf geht als 83-Jähriger in Pension.
AP/JAN PITMAN

München - Nach 21 Jahren als Fernsehkommissar hält "Der Alte" Rolf Schimpf Mordermittlungen für eine Männersache. "Es gibt bei der Kriminalpolizei unendlich viele Aufgaben, die Frauen besser lösen können als Männer, es muss nicht unbedingt die Mordkommission sein", sagte Schimpf am Montag in München. "Einen Betrüger zu überführen, das müsste doch genauso spannend sein, wie einen Mörder."

Trotz seiner Bewunderung für TV-Ermittlerinnen wie Hannelore Hoger hält er Männer für besser geeignet in manchen Situationen. "Ich merke immer, wenn es Schwierigkeiten gibt, wenn also zum Beispiel eine Schießerei anfängt, dass da die weiblichen Darstellerinnen entweder Schwierigkeiten haben oder unglaubhaft sind."

Nachfolger Walter Kreye

Nach 222 Folgen wird Schimpf (83) am 21. Dezember um 20.15 Uhr im ORF zum letzten Mal als "Der Alte" in München ermitteln. Sein Nachfolger ist der Schauspieler Walter Kreye. Bis dahin genießt der in Berlin lebende Kreye, dass er auf der Straße noch nicht von Fans umringt wird. "Eigentlich habe ich es sehr geliebt, auch noch friedlich meine Currywurst irgendwo essen zu können", sagte der 65-Jährige. "Mal sehen, wie das wird, aber hysterisch werde ich deshalb nicht." (APA)