Wien - Bei den Vorbereitungen für die Flächenwidmung für das umstrittene Bauprojekt Sensengasse kam es am Dienstag zum Eklat: Die gesamte Opposition verließ aus Protest die Sitzung der Stadtentwicklungskommission. Die Ursache: SP-Stadtrat Rudolf Schicker habe den Akt am Vormittag "überfallsartig" in den Stadtsenat eingebracht und nur eine einzige Kopie mitgebracht. Bürgermeister Michael Häupl habe die Sitzung unterbrechen müssen, damit Kopien für die Opposition angefertigt werden. "Dieses, friss, Vogel, oder stirb' ist eine echte Sauerei", erklärten die Gemeinderäte Alexander Neuhuber (VP), Herbert Madejski (FP) und Rüdiger Maresch (Grüne) unisono. (frei/DER STANDARD, Printausgabe, 29.1.2003)