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Stockholm - Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz (H&M) hat im Geschäftsjahr 2001/02 (per Ende November) den Nettogewinn um mehr als die Hälfte auf 8,6 Mrd. Kronen (932 Mio. Euro) gesteigert. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 53,3 Mrd. Kronen (brutto). Im vierten Quartal erhöhte die größte Bekleidungskette der Welt den Nettogewinn um 44 Prozent auf 3,4 Mrd. Kronen (368 Mio. Euro). Die Erwartungen der Analysten wurden mit den am Mittwoch in Stockholm veröffentlichten Zahlen erneut deutlich übertroffen. Als Dividende sind 2,6 (1,75) Kronen pro Aktie sowie ein Bonus von 3,4 Kronen geplant.

Weltweit verfügte H&M im vergangenen Geschäftsjahr über 844 Geschäfte und beschäftigte im Schnitt 25.674 Mitarbeiter nach 22.944 im Jahr davor. Weltweit wurden 85 Läden eröffnet, 19 in Deutschland, 15 in den USA, 11 in Frankreich, 10 in Großbritannien, 8 in Spanien, je 5 in Österreich und Belgien, je 3 in Schweden und den Niederlanden, je 2 in Dänemark und Luxemburg und je eines in Norwegen. 2003 sollen 110 neue Geschäfte dazu kommen, 12 davon in den neuen Märkten in Polen, Tschechien und Portugal. Die Länder sollen im ersten Schritt von den Nachbarländern Deutschland, Österreich und Spanien aus bearbeitet werden.

Positiv in allen Märkten

H&M habe 2001/02 in allen Märkten Umsatz und operative Marge (Betriebsergebnis in Relation zum Umsatz, Anm.) verbessert, heißt es in dem heute vorgelegten Jahresbericht. Die deutliche Ergebnisverbesserung sei auf die gut angenommenen Kollektionen und die weiteren Prozessverbesserungen in Einkauf und Logistik zurückzuführen. Die jüngsten Märkte, in denen H&M tätig ist, haben sich weiter positiv entwickelt, heißt es weiter. Frankreich und Spanien wiesen postive Betriebsergebnisse auf. In den USA verbesserten sich die Ergebnisse deutlich, vor allem in der zweiten Jahreshälfte.

In Österreich stieg der Umsatz der 46 H&M-Läden um 12 Prozent auf 420,08 Mio. Euro. Mitte März wird im Shopping Center Seiersberg bei Graz eine weitere Filiale eröffnen.(APA/dpa)