Wien - An ein Wunder grenzt die Autofahrt des 56-jährige Amerikaners Steven M. am Mittwoch, früh auf der Südautobahn (A2).

38 Kilometer als Geisterfahrer über den Wechsel

Der Tourist aus Virginia hatte sich bei der Raststation Loipersdorf im Burgenland geirrt. Rund 38 Kilometer war er als Geisterfahrer über den Wechsel unterwegs, berichtete die NÖ-Sicherheitsdirektion. Unfälle gab es dabei keine. In Warth wurde er von der Gendarmerie gestoppt. Wie es zu dem gefährlichen Missgeschick kommen konnte, war vorerst nicht klar.

20 Minuten als Geisterfahrer unterwegs

Alkohol war nicht im Spiel, so die Autobahngendarmerie. Der Mann war völlig nüchtern, als ihm gegen 2.30 Uhr der gefährliche Fehler unterlief. Er sei sich sicher gewesen, die richtige Spur nach Wien erwischt zu haben. Rund 20 Minuten war er mit einem geliehenen Mercedes unterwegs. Dabei musste er den kurvigen Wechselabschnitt fahren.

Lastwagen warnten das Auto

"Es war Glück im Unglück", beschrieb ein Beamter die Fahrt. Erst sei das Verkehrsaufkommen äußerst schwach gewesen, dann hätten bereits Lkw gewarnt. Steven M. wurde schließlich angehalten. Der 56-Jährige ist sich seiner Schuld vollkommen bewusst, hieß es. Er sei "ein Häufchen Elend" und könne sich den Irrtum nicht erklären. Der Amerikaner wird bei der Bezirkshauptmannschaft in Neunkirchen angezeigt. (APA)