Die Werbeagentur von Jörg Haiders Langzeitweggefährten Gernot Rumpold hat die FPÖ auf Zahlung von rund 277.600 Euro verklagt. Das berichtet "News". Auch die Kärntner Landespartei wurde geklagt: Von ihr fordert die "media connection" mehr als 111.200 Euro ein. Die strittigen Gelder gehören eigentlich nicht Rumpolds Agentur, sondern wurden von dieser bereits an Drittfirmen für FPÖ-Wahlkampfinserate bezahlt.

Haupt kündigt Rumpold den Werbevertrag auf

Auf der anderen Seite bleibt auch die FPÖ nicht untätig. FPÖ-Obmann Herbert Haupt hat den Rahmenvertrag der FP mit der "media connection" gekündigt. Somit droht die nächste Klage, denn Rumpold soll bereits auf der Suche nach einem Vertragsrechtsspezialisten sein, der eine Klage gegen die Bundespartei im Umfang von rund einer Million Euro vorbereiten soll.

Offene Rechnungen

Rumpold ist laut "News" nicht der einzige Auftragnehmer im FPÖ-Wahlkampf, der auf die Bezahlung noch offener Rechnungen wartet. Neben der Firma "Schuster-Werbung", bei der rund 1,5 Millionen Euro offen sein soll, bestehen noch Forderungen der "gewista" in Höhe von rund 400.000 Euro und weitere Forderungen der Werbefirma "ISPA" in Höhe von ebenfalls etwa 400.000 Euro. (APA)