Wien - Ab 1. Februar geht das Fundwesen in Wien aus der Zuständigkeit der Polizei in jene der Gemeinde über. Deutlich sichtbar wird das durch knallrote Fund-Boxen, die vor den Bezirksämtern der Stadt aufgestellt werden. Alltagsfunde wie Regenschirme, Brillen oder Kleidungsstücke können dort rund um die Uhr eingeworfen werden können. Betreiber der Container ist die Volkshilfe Box, ein Teilbetrieb der Volkshilfe-Beschäftigungsinitiativen (VHBI).

Die erste Box wird am 30. Jänner beim Magistratischen Bezirksamt für den 15. Bezirk aufgestellt. Die Behälter - sie sind zum Schutz zerbrechlicher Fundstücke innen mit Schaumstoff ausgekleidet - sollen künftig zwei Mal pro Woche entleert werden. Der Inhalt landet in der neuen zentralen Fundservicestelle der Stadt Wien (18., Bastiengasse 36-38).

Sorgen vor Vandalismus oder Missbrauch der Container etwa durch Einwurf von Unrat versuchte die Volkshilfe bereits im Vorfeld auszuräumen. Bei der Kleidersammlung per Container verzeichne man nur acht Prozent Müllanteil, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung. Zudem werde durchschnittlich nur ein Altkleiderbehälter pro Jahr durch Brandstiftung oder Aufbrechen der Klappe zerstört. (APA)