Der finnische Mobiltelefon-Hersteller Nokia rechnet bis zum Ende des Jahrzehnts mit einer Verdoppelung der weltweiten genutzten Mobiltelefone. Ein Anstieg von derzeit einer Milliarde Handys auf zwei Milliarden Geräte sei im Bereich des Möglichen, sagte Nokia-Chef Jorma Ollila am Donnerstag in Berlin.

China, Russland und Brasilien

Er verwies dabei vor allem auf hohe Wachstumsraten in Ländern wie China, Russland oder Brasilien. Nach 405 Millionen verkauften Handys 2002 rechnet Nokia Ollila mit einem Wachstum "von zehn Prozent oder etwas mehr" in diesem Jahr.

"Es geht nicht um Geräte, es geht um Dienste"

Mit Blick auf den Start der multimediafähigen UMTS-Netze in diesem Jahr in Deutschland warnte Ollila die Anbieter davor, nur zu versuchen, die Technik an den Kunden zu bringen. "Es geht nicht um Geräte, es geht nicht um Apparate, es geht um Dienste", sagte der Nokia-Chef. Zuversichtlich stimme ihn bei Multimedia-Diensten vor allem der Erfolg von Bilder-Diensten. Nach Japan beginne der Verkauf von Mobiltelefonen mit eingebauter Kamera auch in Europa ein Erfolg zu werden.(APA/AFP)