Werner Böhm im Zwielicht.

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Wien - Die Staatsanwaltschaft Wien hat die bisher nur wegen des Verstoßes gegen das Aktiengesetz laufenden Ermittlungen gegen den Ex-Chef der Internet-Unternehmung Yline AG, Werner Böhm, nun auch auf den Verdacht des schweren Betruges und Bilanzfälschung ausgedehnt. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Formatin seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Laut Format haben die Ermittler im Fall des im Herbst 2001 in die Pleite geschlitterten Unternehmens, Staatsanwalt Hagen Nordmeyer und Wirtschaftspolizistin Barbara Piringer, am Dienstag dieser Woche die weiteren Ermittlungen koordiniert.

Wie Format weiter berichtet, laufen gegen Ex-Yline-Chef Werner Böhm nun auch Vorerhebungen wegen des Verdachtes auf schweren Betrug und Bilanzfälschung (Höchststrafe: zehn Jahre Haft). (red)