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Montage: Reuters/ Archiv

Wien/Innsbruck - Über das baldige temporäre Ende ihrer Lernverpflichtung freuen sich knapp 400.000 Schüler in Wien und Niederösterreich und die rund 100.000 Studenten in der Bundeshauptstadt. Mit dem Beginn der Semesterferien am kommenden Wochenende dräuen aber auch Staus und Behinderungen auf Hauptverbindungen und den Skigebieten in Westösterreich. Das Wetter könnte die Situation verschärfen.

Die Meteorologen prophezeien für das Wochenende Schneefälle und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Gemeinsam mit den Automassen auf den Straßen erhöht das die Gefahr von Zwischenfällen, warnen die Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC sowie das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Autoüberprüfung vor Reiseantritt

Vor der Reise in den Winterurlaub sollte daher das Fahrzeug überprüft werden, raten die Experten. Batterieladung, Funktionsfähigkeit der Scheibenwischanlage und Reifendruck sind dabei wichtige Kriterien. Auch für Verpflegung und Unterhaltung sollte gerade bei der Fahrt mit Kindern gesorgt werden. Ein Blick ins Internet vor dem Fahrtantritt informiert über bekannte Staus samt Ausweichrouten.

Behinderungen auf allen Stadtausfahrten

Sind die Vorbereitungen erledigt, beginnt erst der wahre Stress. Ab Freitagnachmittag werden auf den Wiener Stadtausfahrten erhebliche Behinderungen erwartet. Hat man sie hinter sich gebracht, wird es auf den Autobahnen in Salzburg, Tirol und Vorarlberg wieder kritisch werden. Hier reihen sich Reisende aus mehreren deutschen Bundesländern in die Blechschlange ein. Auf verstopften Zufahrtsstraßen rund um die Skigebiete wird man dann endgültig urlaubsreif werden.

Zusatzzüge

Wer sich lieber chauffieren lässt, wird die ÖBB in Anspruch nehmen. Die versprechen zu Ferienbeginn 30 zusätzliche Züge und 463 Extrawaggons einzusetzen, um Sitzplatzkämpfe zu minimieren. Dennoch raten die Bundesbahnen dringend zu einer Reservierung. Diese kostet 3,4 Euro Euro und ist auch über das Internet möglich. Telefonische Auskunft über die Fahrzeiten der speziellen Ferienzüge gibt es unter der Nummer 05 17 17. (DER STANDARD Printausgabe 30.1.2003)