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Foto: APA/EPA/ Mauricio Lima

Caracas - In Venezuela hat die Opposition zwei Monate nach Beginn ihres Streiks zur Absetzung von Präsident Hugo Chavez einen Vermittlungsvorschlag von Ex-US-Präsident Jimmy Carter im Prinzip akzeptiert. Die Bewegung "Coordinadora Democratica" legte am Mittwochabend (Ortszeit) in Caracas bei der Verhandlungsrunde mit der Regierung ein Projekt für eine Verfassungsänderung zur Kürzung des bis Ende 2006 laufenden Mandats von Chavez um zwei Jahre vor. Carter hatte alternativ dazu auch ein Referendum über Neuwahlen im August vorgeschlagen. Die Regierung kündigte eine Antwort für kommenden Montag an.

Am heutigen Donnerstag, dem 60. Streiktag, werden in Caracas die stellvertretenden Außenminister der USA, Brasiliens, Spaniens, Portugals, Chiles und Mexikos erwartet. Die so genannte Gruppe der Freunde für Venezuela will mit den Konfliktparteien eine Lösung auf Grundlage der Vorschläge von Carter suchen. "Beide Seiten schlagen langsam den Pfad der Einigung ein", meinte der seit Oktober vermittelnde Chef der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Cesar Gaviria.(APA/dpa)