Nur jeder Zweite kennt den SPD-Spitzenkandidaten Gerhard Bökel, obwohl dieser seit 30 Jahren in der hessischen Landespolitik ist und von 1995 bis 1999 sogar Innenminister war.

Der 56-jährige Jurist und Familienvater weiß um sein Manko. Mit seiner Forderung nach Wiedereinführung der Vermögenssteuer ließ ihn sogar die Bundes-SPD auflaufen. So setzt Bökel auf Optimismus und den Irakkrieg als Stimmenbringer. Und Bökel lässt Plakate kleben, dass er zumindest "Ehrlichkeit in die Politik" bringe. (DER STANDARD, Print-Ausgabe vom 31.1.2003)