Foto: One

Um die Trends der Zukunft früher und besser erkennen zu können hat der drittgrößte österreichische Mobilfunkprovider One in der Wiener Innenstadt sein eigenes Zukunftslabor, Smart Space, eingerichtet. Das gestern, Donnerstagabend, eröffnete Experimentierfeld dient gleichzeitig als Veranstaltungsumgebung und soll vor allem Zukunftstechnologien mit Hilfe einer "virtuellen Familie" auf ihre Nützlichkeit im täglichen Leben abtesten. Dabei will sich Florian Pollak, Leiter der Abteilung Mobile Living bei One und verantwortlich für Smart Space, nicht nur auf Kommunikationslösungen beschränken sondern den gesamten Lebensstil der Zukunft und zukünftige Märkte erforschen.

Unsichtbar

"Die Technologie soll verschwinden", so Pollak zur Eröffnung von Smart Space. "One will den Nimbus der Technologiefirma aufgeben. Es geht um eine neue Art zu kommunizieren." Dementsprechend ist die Technologie in Smart Space zwar allgegenwärtig aber weitgehend unsichtbar. Auf rund 400 Quadratmetern sollen anhand realer Wohnszenarien zukünftige Anwendungen für Mobilfunk oder WLAN rechtzeitig erkannt werden.

Mittelpunkt

Der Anwendernutzen entscheidet auch nach Ansicht von One-CEO Jorgen Bang-Jensen über den Erfolg von zukünftigen Technologien. Hier ist auch die einzige Chance der Mobilfunkbetreiber sich gegenüber dem Mitbewerb zu profilieren. "Wir müssen anders sein in der Zukunft", so Bang-Jensen bei der Eröffnung.

Auch Gastredner Kjell Nordström, Professor am Institut for International Business und Mitautor des Buches "Funky Business", sieht das Verschwinden der Technologie als gegeben an. "Internet zum Beispiel ist eine Notwendigkeit wie Strom oder Wasser aber es ist nicht ausreichend für ein erfolgreiches Geschäft", so Nordström bei der Eröffnung von Smart Space. (pte)