Klagenfurt - Die Pago-Gruppe mit Sitz in Klagenfurt schließt das Jahr 2002 zwar mit Marktanteilsgewinnen in der Gastronomie ab, verzeichnet jedoch auf Grund widriger Marktbedingungen und bereinigt um die eingestellte Marke DrinkVit einen Umsatzrückgang von einem Prozent. Im Frühjahr wolle man mit neuen Produkten auf den Markt kommen, wurde am Freitag mitgeteilt. Abgesetzt wurden im Vorjahr 850.000 Hektoliter und dabei ein Umsatz von 122,1 Mio. Euro erzielt. Pago beschäftigt 448 Mitarbeiter.

In Österreich konnte Pago in der Gastronomie zulegen, im Handel waren Rückgänge zu verzeichnen. Das Geschäft in Italien war geprägt von Unwettern und dem damit verbundenen Tourismusrückgang, deutlichen Preisansteigen im Zuge der Euro-Umstellung sowie der allgemeinen schlechten Wirtschaftslage. In Frankreich, dem drittgrößten Absatzmarkt, liegt der Umsatz um ca. 20 Prozent über dem Vorjahr. Ähnlich positive Zuwächse sind für Deutschland (35 Prozent), Schweden und Großbritannien (jeweils ca. 25 Prozent) zu melden. Der neue Markt Griechenland konnte sich gut entwickeln und bietet für 2003 weiteres Potenzial.

2003 steht ganz im Zeichen der Stärkung der Marke Pago. Es wird eine spezielle Promotion, zugeschnitten auf die Sortimentsstärke und den Spezialitätencharakter der Pago-Produkte durchgeführt. Die erfolgreiche Plakatkampagne, welche im Vorjahr mit dem Preis für das impactstärkste Plakat des Jahres ausgezeichnet wurde, wird fortgesetzt. Zum Ausbau der Marktführerschaft in der Gastronomie werden in Frankreich, Spanien und Kroatien jeweils spezifische Media- und Verkaufsförderungsprogramme durchgeführt.

Das österreichische Lebensmittelhandel-Sortiment wird seit Jahresbeginn um die neue Sorte "Amarena Kirsche" in der Halbliter-Glasflasche bereichert. In Frankreich wird "Amarena Kirsche" ab dem Frühjahr in der 0,2-Liter-Glasflasche angeboten. In Großbritannien und Schweden wird demnächst mit dem neuen Geschmack "Cranberry" gestartet. "Mit diesem Aktivitätenpaket kommt Pago dem Unternehmensziel, die führende Premium Fruchtsaftmarke in Europa zu werden, wieder näher, stellte dazu der Geschäftsführer von Pago International, Hubert Tretter, fest. (APA)