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Schülerinnen in Genf

Foto: APA/EPA/Martial Trezzini

Genf/Laibach - Mehr als 3.000 Schüler und Studenten haben am Freitag in Genf gegen einen möglichen Krieg im Irak demonstriert. Sie versammelten sich unter anderem vor dem Sitz der UNO und der amerikanischen Botschaft. Die Jugendlichen skandierten Parolen wie "Mörder", "Die UNO tut nichts" oder "Solidarität mit allen Völkern der Welt". Vor der amerikanischen Botschaft riefen sie feindliche Slogans gegen die amerikanische Regierung; Präsident Bush wurde als "Terrorist" beschimpft.

Studentenorganisationen hatten im ganzen Kanton mit Flugblättern zu ungemeldeten Protest aufgerufen. Laut Genfer Kantonspolizei sei die Demonstration ruhig verlaufen. Einzig im Stadtzentrum kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Demonstration gegen Irak-Krieg und NATO in Laibach

Rund 400 Personen versammelten sich Freitag Nachmittag im Zentrum der slowenischen Hauptstadt, um gegen einen US-Angriff auf den Irak und gegen den Beitritt Sloweniens zur NATO zu demonstrieren. Die Protestierenden zogen am Parlamentsgebäude vorbei zur amerikanischen Botschaft, wo in englischer Sprache eine Erklärung gegen die amerikanische Irak-Politik verlesen wurde.

Die Demonstration verlief laut Radioberichten ohne Zwischenfälle. Die Organisatoren betonten, man werde den Protest "ohne unnötige Beleidigungen und Exhibitionismus" durchführen. Am Samstag erwartet man die Ankunft eines internationalen "Friedenskonvois", der aus London kommend nach Bagdad unterwegs ist. (APA/sda/dpa)