Die FPÖ weist kolportierte Probleme bei der Abdeckung von Wahlkampfkosten zurück. Finanzreferent Detlev Neudeck, der vor allem dem Eindruck der Zahlungsunfähigkeit vorbauen möchte, erklärte am Freitag, man habe mit den Vertragspartnern (er nannte Schuster Werbung und Gewista) eine Zahlung offener Rechnungen nach Erhalt der Wahlkampfkostenrückerstattung des Bundes (1,16 Mio. Euro) vereinbart.

Strittig sei das Verhältnis zu Exbundesgeschäftsführer Gernot Rumpold und seiner Werbeagentur (siehe dazu: FP-Werber Rumpold klagt FPÖ und Kärntner Partei - Haupt kündigt Rumpold den Werbevertrag auf). Laut Neudeck habe der Wahlkampf der Bundes-FPÖ rund 3,5 Mio. Euro gekostet. Die über die Rückerstattung hinausgehenden Gelder habe man auftreiben können. Dass es dabei insgesamt um rund 2,4 Mio. Euro gehe, sei jedenfalls falsch. (APA/DER STANDARD; Printausgabe, 1./2.2.2003)