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Die Braubranche in Niederösterreich freut sich über mehr weiblichen Nachwuchs.
Foto: AP/WONG MAYE-E

St. Pölten - Während es im Jahr 1999 noch keine einzige Jungbaumeisterin in Niederösterreich gab steigt der Anteil der Frauen seither kontinuierlich an. 2002 waren es bereits zehn Prozent, 2005 erhöhte sich die Zahl auf 15 Prozent und 2006 absolvierten bereits 19 Prozent Jungbaumeisterinnen die Kriterien zur Verleihung der Baumeisterwürde. Dies teilte die Wirtschaftskammer Niederösterreich am Montag in einer Aussendung mit.

Ein neuer Rekord wurde schließlich im Jahr 2007 erreicht: Seit letztem Jahr beläuft sich der Frauenanteil bei den BaumeisterInnen auf 20 Prozent. Zusätzlich sei auch der Nachwuchs gesichert: An den bautechnischen HTL's des Landes beteiligen sich mehr Frauenteams als je zuvor an den bis zum Sommer einzureichenden Projekten für den NÖ Bautechnikpreis.

Vorzügliche Diversity

Laut BranchenkennerInnen liegt diese Entwicklung primär darin, dass Mädchen die Angst vor dem "Männerberuf Baumeister" zunehmend verloren haben. Sehr geschätzt werde auch die "hohe soziale Kompetenz", die Frauen am Bau für ihren Beruf mitbringen würden und die "im Umgang mit Bauherren, MitarbeiterInnen, Partnern und vor allem bei der Planung und Ausführung sozialer Projekte" besonders wichtig sei, ließ die Wirtschaftskammer abschließend wissen. (red)