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Foto: AP/Daniel Maurer

München - Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für Beschwerden wie Hitzewallungen und Schlafstörungen in den Wechseljahren, berichtet der deutsche Berufsverband der Frauenärzte unter Berufung auf eine französische Studie mit den Daten von mehr als 28.000 Frauen, die alle zwei Jahre Fragebögen zu ihren Beschwerden, Gewohnheiten und Lebensumständen beantworteten.

Laut der Auswertung erhöhen Rauchen und Alkoholkonsum die Wahrscheinlichkeit für Symptome und darüber hinaus auch für verschiedene Erkrankungen wie Depressionen, Migräne, gutartige Schilddrüsenveränderungen sowie allergische Überempfindlichkeiten. Auch ungesunde Ernährungsgewohnheiten wie der Verzehr von schnell verfügbarem Zucker oder anderen Snacks erhöhen demnach das Risiko für die Beschwerden.

Einfluss verschiedenster Faktoren 

"Die Studienergebnisse weisen darauf hin, dass Wechseljahresbeschwerden, die durch das Erliegen der Östrogenproduktion der Eierstöcke bedingt sind, von verschiedensten äußeren und inneren Faktoren beeinflusst werden. Dabei scheinen allgemein ungesunde Verhaltensweisen wie das Rauchen aber auch Alkoholkonsum ein Beschwerdebild zu begünstigen", kommentierte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes, Klaus König, die Datenlage.

Bewegung empfohlen

Umgekehrt hätten viele Studien gezeigt, dass man mit einer bestimmten Lebensweise und einer gesunden Lebensführung Symptome lindern oder gar abwenden kann. Insbesondere regelmäßige Bewegung habe sich als besonders vorteilhaft erwiesen, um den Problemen des Östrogenmangels entgegenzuwirken.

Vegetative Beschwerden wie etwa Hitzewallungen können gut mit pflanzlichen Präparaten behandelt werden, beispielsweise durch Kapseln mit Traubensilberkerzen oder Mönchspfeffer. (APA/AP/red)