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Foto: REUTERS/Calvin Hall/www.alaskasaurora.com

Washington - Selten aber doch sind die färbigen Vorhänge des Nordlichts in unseren Breiten und sogar südlich davon zu sehen - wie zum Beispiel im Oktober 2003. Nun haben Forscher das Rätsel dieser buchstäblichen Ausnahmeerscheinung gelöst, wie sie im Wissenschaftsmagazin "Science" (online) berichten.

Dass magnetische Stürme hinter den Polarlichtern stecken, ist längst geklärt: Sonnenwind trifft auf die Magnetosphäre der Erde und überträgt seine Energie auf diese - entsprechend sind die Nordlichter eigentlich Elektrometeore.

Besonders heftige magnetische Stürme können, wie nun geklärt wurde, zu einer Beschleunigung von Plasmawellen entlang magnetischer Feldlinien (bzw. zu sogenannten Rekonnexionen) führen. Und dann zeigen sich die Nordlichter sogar in den Tropen. (tasch/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 26./27. 7. 2008)