Es war nicht nur für Paläontologen eine Sensationsmeldung: Das US-Wissenschaftsmagazin Science berichtete vor drei Jahre darüber, dass sich im Fossil eines Tyrannosaurus Rex Gewebe erhalten habe. Nach eingehenden Analysen stellte sich nun allerdings heraus, dass das vermeintliche Gewebe des Dinosauriers doch nicht von diesem stammte.

Wie zwei Forscher im Online-Wissenschaftsjournal PLoS ONE schreiben, handelt es sich bloß um Biofilm. Mit einem anderen Wort: Schleim. "Ich hatte geglaubt, dass es Bindegewebe war", so der US-Paläontologe Thomas Kaye, einer der beteiligten Forscher, "aber ich musste meine Meinung ändern." (tasch/DER STANDARD, Printausgabe, 30.7.2008)