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Kandidatinnen aus "Germanys next Topmodel".

Foto: Getty Images / Sebastian Lasse

Wien -  Der ORF konzipiert derzeit unter anderem zwei neue Shows rund um Schönheitswettbewerbe. Vorstellbar ist eine Art "Austria's Topmodel": Eine Modell-Kür, die allerdings sowohl für Frauen als auch für Männer gedacht sein könnte und "freilich nach unseren Standards und öffentlich-rechtlich verträglich ist", so Kommunikationschef Pius Strobl. Eine zweite Variante ist die Fernsehbegleitung der Miss-Austria-Wahlen. Ex-Miss-Austria Christine Reiler wird entgegen medialen Spekulationen dabei keine Rolle spielen.

"Unterhaltung mit Qualität"

"Um unseren jungen Zusehern noch mehr verantwortungsvolle Unterhaltung bieten zu können, entwickeln wir bereits seit längerem entsprechende eigenständige Casting-Konzepte, die jedoch nie und nimmer in den Geruch von unwürdiger 'Fleischbeschau' kommen werden", so Strobl. Das ProSieben-Format "Germanys next Topmodel" mit Heidi Klum sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen. Im ORF soll hingegen "Unterhaltung mit Qualität und Verantwortung verbunden werden", so der Kommunikationschef, der auf "Starmania" verwies. "Dort zeigen wir zurzeit bei den Castings, was es heißt, den KandidatInnen auf Augenhöhe zu begegnen."

Konzeptionsphase

Ob überhaupt und wann die Shows sendereif sein werden, steht allerdings noch nicht fest. Die Formate befänden sich "so wie viele andere Entwicklungen" derzeit in der Konzeptionsphase und seien frühestens in "drei bis vier Monaten spruchreif". "Die Entscheidung, was wir letztendlich umsetzen und mit wem, trifft der Programmdirektor", so Strobl. Eine Sendung rund um die Miss-Austria-Wahlen erscheint derzeit aber aufgrund "nicht akzeptabler Forderungen der Rechteinhaber" eher unwahrscheinlich. (APA)