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Der Anti-Stress-Trick funktioniert wohl auch mit anderen kleinen Gegenständen - Ausprobieren kann nicht schaden

Foto: REUTERS/Thomas Mukoya

Vermeiden Sie, dauernd erreichbar zu sein. Lesen Sie E-Mails nur zweimal täglich. Deligieren Sie Arbeiten, die nicht zu Ihrer Kernkompetenz gehören. Lernen Sie Neinsagen. Errichten Sie Schutzzonen, in denen die Zeit nur Ihnen gehört. Sicher nicht neu, sicher schon probiert.

Aber kennen Sie den Trick gegen stressbedingten Tunnelblick - wenn also alles nur noch belastend und ungut scheint? Eine Handvoll Bohnen soll man in die Jackentasche stecken und bei jeder positiven Kleinigkeit eine Bohne in die andere Jackentasche auf der anderen Seite tun.

Wenn die Baustellen also weniger Stau produzieren als erwartet. Oder eine liebe Mail kommt. Oder die Kinder lachen oder der Lieblingssong im Radio läuft. Bestimmt klappt das saisongemäß noch viel besser mit selbst gesammelten Muscheln, sicher auch mit einer Handvoll geliehener Perlen aus der Lillifee-Kiste.

Abends geht es dann an die Nachbearbeitung: Die schönen Momente werden mittels gewechselter Bohnen (Muscheln, Perlen) gezählt. Erinnert. Gespeichert. Das braucht natürlich niemand, der sowieso gut auf sich aufpasst und sich nie zu sehr unter Druck setzt. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 16./17.8.2008)