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Grafik: APA

Wien - Wasser ist für alle Menschen kostbar, der Preis variiert aber weltweit doch recht deutlich. Mit 2,04 Euro pro Kubikmeter zahlen die Menschen in Deutschland am meisten für das kühle Nass. In den USA sind es mit 50,3 Cent am wenigsten, erhob die NUS Consulting in einem internationalen Vergleich. Österreich liegt nach NUS-Zahlen mit durchschnittlich 1,283 Euro im oberen Mittelfeld der verglichenen 14 Staaten.

Der durchschnittliche Preis für Wasser sei in Österreich seit 2003 nur um "bescheidene 4,1 Prozent" gestiegen, so die Studie. Das ist, abgesehen von den Niederlanden, wo das Wasser in den vergangenen fünf Jahren sogar billiger wurde, der geringste Anstieg unter den untersuchten 14 Ländern. Wasserpreise seien in Österreich stabil geblieben, weil der Bezug von Wasser allgemein als Grundrecht eingestuft werde. Auch im kommenden Jahr werde Wasser nur im Rahmen der Inflation teurer werden.

Ganz anders im von Dürre geplagten Australien, wo Wasser im Vorjahr um 18,5 Prozent beziehungsweise in fünf Jahren um 86,4 Prozent teurer geworden ist. Auch in Belgien stiegen die Wasserpreise in den vergangenen fünf Jahren um knapp 80 Prozent, alleine im Vorjahr um 13,2 Prozent auf nunmehr 1,98 Euro pro Kubikmeter. (APA)