Seit einigen Wochen ist das iPhone 3G am Markt - und mit ihm die von vielen ersehnte UTMS-Anbindung, die endlich für einen flotten Internet-Zugang sorgen soll. Doch bei vielen KundInnen  währte die Freude nicht all zu lang: Die UMTS-Performance bleibt im Vergleich zu anderen Geräten teilweise deutlich unter den Erwartungen.

Chip

Ein Umstand, den mittlerweile auch Apple selbst eingesteht, das Problem allerdings beim Chip-Hersteller Infineon wittert, der wiederum den Ball an den iPhone-Produzenten zurückspielt. Herzlich egal dürften solche Diskussionen jenen sein, die einfach nur die in der Werbung versprochene Leistung bekommen wollen. Zu diesen gehört die US-Amerikanerin Jessica Smith: Sie sieht sich von Apple durch nicht eingehaltene Versprechungen getäuscht und hat nun Klage gegen den Konzern eingereicht.

Sammelklage

Das Verfahren ist als Sammelklage ausgerichtet, es ist also davon auszugehen, dass sich noch andere iPhone-KundInnen der Klage anschließen werden. Vor kurzem hat Apple die neue Version 2.0.2 der Firmware des iPhones vorgestellt, die laut einem Apple-Sprecher die Probleme beheben sollen. Allerdings sprechen zahlreichen Berichte von KonsumentInnen davon, dass zumindest nicht alle Probleme - zu denen auch der Verlust der Verbindung gehört - behoben wurden. (red)