Bild nicht mehr verfügbar.

Computerspiele werden in Zukunft die Kreativität der Mitarbeiter fördern, meint Zukunftsforscher Matthias Horx

Foto: AP/Joerg Sarbach

Elternabende voller besorgter Verbotsdiskussionen zum Thema Gameboy, Nintendo & Co werden bald schon der Vergangenheit angehören, meint zumindest Zukunftsforscher Matthias Horx. "Corporate Gaming", also das spielerische Arbeiten an einer kreativen Lösung in einer Möglichkeitswelt, gehört demnach bald zum Arbeitsalltag so wie heute die Kaffeepause.

Gaming in der Unternehmenskultur

Die im Computerspiel gefragten Fähigkeiten - Wissen in Handeln umzusetzen und die Urteilskraft in einer virtuellen Realität zu trainieren - könnte auch das passive Lehrbuchlernen zurückdrängen. Der strategische Spieltrieb, so Horx, avanciere zu einer Kernkompetenz in der Arbeitswelt von morgen. Gaming werde die Unternehmenskulturen verändern. Dass große Konzerne mittels Corporate Gaming bereits Produkte auf Markttauglichkeit testen und Wünschenswertes simulieren, mag ihm recht geben. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 20./21.9.2008)