Wien - Über der Wiener Donauinsel wurde am Sonntag erhöhtes Flugaufkommen verzeichnet: Beim Red Bull-Flugtag, der nach vier Jahren Pause erstmals wieder Wagemutige dazu einlud, mit selbst gebastelten Fluggeräten abzuheben, sah man ab 11.00 Uhr allerlei bunte Konstruktionen samt Piloten über eine Rampe "fliegen". Dass die Landung im kalten Wasser der Brigittenauer Bucht erfolgte, tat dem Spaß keinen Abbruch, ebenso wenig das schlechte Wetter.

40 Teilnehmer hatten über Monate ihre Fluggeräte vorbereitet, um sie am Sonntag in den meisten Fällen wohl das einzige Mal zu benutzen: Mit Anlauf ging es über eine sechs Meter hohe Rampe, im Idealfall ein paar Meter im Gleitflug und im Anschluss ins kühle Nass. Tausende Zuschauer ließen sich den Spaß trotz Regens nicht entgehen. (APA)