"Der Kaffee ist ein gutes Lockmittel", sagt Künstlerin Hanna Schimek, die gemeinsam mit dem Filmemacher Gustav Deutsch das mobile Kulturcafe, das derzeit am Urban-Loritz-Platz zu Gast ist, betreibt. "Da sitzen dann plötzlich Leute bei uns Container, die sonst eher nicht vorbeigekommen wären." Das Projekt, das sich Schimek und Deutsch im Auftrag des Unterrichtsministerium ausgedacht haben, soll den interkulturellen Dialog fördern. Diesen Freitag und Samstag kann man dort auch Strümpfe stopfen lassen: Eine ungarische Künstlergruppe setzt sich mit dem Thema Wegwerfgesellschaft auseinander und flickt alte Sachen. (stem/DER STANDARD-Printausgabe, 30.9.2008)