Wien - Als "im Rahmen der Erwartungen" bewerten die Analysten der Erste Bank die Erstquartalsergebnisse des steirischen Formel-1-Zulieferers Pankl Racing Systems, der auch im Luftfahrtgeschäft tätig ist. Das Unternehmen hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2002/03 (per Ende September) deutlich mehr umgesetzt, aber operativ weniger verdient als in der Vorjahresperiode. Die Kaufempfehlung "Accumulate" für die Pankl-Aktie wurde in einer aktuellen Analyse bekräftigt.

Geplante Regeländerungen und die Finanzprobleme zahlreicher Teams in der Formel-1 lassen allerdings für Pankl eine eher unsichere Entwicklung in diesem Bereich befürchten. Die Luftfahrt-Sparte kann hingegen trotz weiterhin negativer Ergebnisse mit einer positiven Tendenz überzeugen, so die Einschätzung der Erste Bank. Die Experten des Institutes erwarten im Geschäftsjahr 2003/04 eine anhaltende Verbesserung in diesem Segment.

Wichtige Impulse erwarten die Analysten von zwei anstehenden Unternehmensentscheidungen. In den kommenden Monaten plant Pankl, derzeit am Neuen Markt in Frankfurt notiert, Entscheidungen über einen eventuellen Wechsel an die Wiener Börse sowie über die weitere Entwicklung des Dieselkonverters.(APA)