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Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger ließ sich in der National Ignition Facility der Lawrence Livermore National Laboratorys die Funktionsweise des zukünftigen Systems erklären.

Foto: APA/EPA/LEA SUZUKI

Livermore/USA - Der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger setzt für die Zukunft der Energieversorgung auf einen Superlaser, mit dessen Hilfe ein Fusionsreaktor betrieben werden soll. Bei der Besichtigung der weltgrößten Laseranlage des Lawrence Livermore Kernwaffenlabors im nördlichen Kalifornien zeigte sich der Republikaner zuversichtlich. Die Technologie "hat das Potenzial, die Zukunft unserer Energieversorgung zu revolutionieren", sagte Schwarzenegger.

Fusionsreaktor

Die 3,5 Milliarden US-Dollar (2,75 Milliarden Euro) teure Lasersystem LIFE (Laser Inertial-Confinement Fusion-Fission Energy) soll 192 einzelne Laser bündeln und auf einen Punkt lenken. Dabei werden, so hoffen die Forscher, Temperaturen erzeugt, die hoch genug sind, um eine Fusionsreaktion in Gang zu setzen.

"Im Erfolgsfall könnte diese neue Unternehmung tausende von Megawatt Co2-freier Energie produzieren - und das ohne die Nachteile von herkömmlichen Atomkraftwerken", sagte Schwarzenegger während des Besuchs am Montag (Ortszeit).

Die Wissenschafter werden aber noch bis zum nächsten Jahr brauchen, bis der Laser funktioniert. Erste Experimente zur Fusionsenergie könnten in zwei Jahren durchgeführt werden. (APA/red)