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Beim FC Bayern wurde Lukas Podolski nie richtig glücklich.

Foto: REUTERS/Fassbender

München - Parallel zum Angriff auf die Tabellenspitze in der deutschen Fußball-Bundesliga arbeitet der FC Bayern München an den Personalplanungen für die kommende Saison. Uli Hoeneß kann sich "mittlerweile gut vorstellen", dass der abwanderungswillige Lukas Podolski nun doch vor Ende seines bis 2010 laufenden Vertrages den Rekordmeister verlassen wird.

"Ich denke, wir können ihm den Wunsch, zum 1. FC Köln zurückzukehren, nach der Saison erfüllen", sagte der FCB-Manager. Am liebsten würde der nur noch sporadisch eingesetzte Stürmer den aktuellen Tabellenzweiten schon in der Winderpause verlassen. Eine Alternative zu Podoski wäre Mario Gomez. Dazu Hoeneß: "Wenn vom VfB Stuttgart ein Signal kommt, würden wir uns neu mit dem Thema beschäftigen."

Der Manager bestätigte außerdem, dass die Bayern am Sonntag mit dem ukrainischen Teamspieler Anatoli Timoschtschuk ein umfangreiches Informationsgespräch über einen etwaigen Transfer im Sommer geführt haben. Der 29-jährige defensive Mittelfeldspieler in Diensten des UEFA-Cup-Siegers Zenit St. Petersburg, dessen Ablöse mit 14 Mio. Euro festgeschrieben sein soll, hat sich laut russischer Zeitung "Sport Express (Montag-Ausgabe) "etwas Bedenkzeit" erbeten.

Timoschtschuk ist als Alternative gedacht, sollten Mark van Bommel oder Ze Roberto im Sommer die Isar-Stadt verlassen. Die Kontrakte des Duos laufen im Sommer aus. Hoeneß gab auch Einblick darüber, wie er sich seinen Nachfolger vorstellt. "Ich kann ihnen versichern: wir werden keinen Nadelstreif-Typen holen", sagte der Wurstfabrikant, der Ende 2009 als Manager aufhören möchte. Gleichzeitig machte der deutlich: "Sollte ich Präsident werden, werde ich sehr aktiv sein." (APA/dpa)