Frankfurt - Der Neubau des Hauptquartiers der Europäischen Zentralbank (EZB) im Osten Frankfurts verzögert sich bis 2014. Da endgültig kein Generalunternehmer gefunden worden sei, der die neue Notenbankzentrale für die geforderte Summe von rund 500 Millionen Euro bauen könne, würden ab dem kommenden Jahr rund 15 einzelne Teilbereiche separat ausgeschrieben, teilte die EZB am Montag mit. Der EZB-Rat werde Ende kommenden Jahres dann auf Grundlage dieser neuen Angebote weitere Entscheidungen treffen. Entsprechend sei mit einer Fertigstellung Anfang 2014 zu rechnen.

Ursprünglich sollten der Neubau mit zwei jeweils mehr als 180 Meter hohen, vom Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au entworfenen Türme über der alten, unter Denkmalschutz stehenden Frankfurter Großmarkthalle bis Ende 2011 über die Bühne gehen. Die Hüter des Euro residieren derzeit in einem schmucklosen Hochhaus am Rande des Frankfurter Bankenviertels, sowie in weiteren Gebäuden in der ganzen Stadt. (APA/Reuters/dpa)