Während der Paarungszeit der Feldhasen finden sich gleich mehrere männliche Hasen bei einer Häsin ein. Im Verlauf langer Verfolgungsjagden, Boxkämpfe und Paarungsspiele werden es immer weniger. Der schnellste und ausdauerndste Hase, für die Begehrte das Tier mit dem besten Erbgut, kommt zur Begattung. Danach wiederholt sich das Szenario, meist auch mit einem anderen Partner.

Die folgende Tragezeit von 42 Tagen ist laut Naturschutzbund Bayern durch eine Partnerschaft mit einem männlichen Hasen charakterisiert. Das Weibchen kann Embryonen in zwei verschiedenen Entwicklungsstadien austragen. Ein Wurf besteht in der Regel aus zwei bis drei Jungen, die sofort ein Fell haben, sehen und sich auch sofort bewegen können. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 03.12.2008)