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Klimaschutz-Mahnung für Vorbeifahrer: Helnwein

Foto: APA/ HERBERT P. OCZERET

Wien - Ob man die Einweihung eines Bildes, das längst zu sehen ist, "Enthüllung" nennen kann, irritierte Montagabend Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SP) kurz. Gottfried Helnwein hat im Auftrag des Klima- und Energiefonds das Bild auf jene Hauswand beim Naschmarkt gemalt, die den Wienern als Katzenfutterwerbewand geläufig ist. Es soll eigentlich zum Nachdenken über eigenverantwortliche Klimaschutzmaßnahmen anregen. Helnweins Werk wird ein halbes Jahr zu sehen sein. Danach kann die strategisch ideal positionierte Wand (über eine Million Blickkontakte pro Woche) wieder kommerziell "bespielt" werden. Etwa mit überformatigen SUV-Werbesujets. (rott, DER STANDARD Printausgabe, 03.12.2008)