New York - In den USA ist der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gewachsen. Wie die zuständige Behörde für Energie-Informationen (EIA) am Mittwoch mitteilte, war der Anstieg auf einen erhöhten Heiz- und Kühlungsbedarf zurückzuführen. Zudem hätten im Südosten der USA und in Kalifornien die Wasserkraftwerke infolge großer Trockenheit weniger Ökostrom geliefert.

Insgesamt seien in der größten Volkswirtschaft der Welt im Jahr 2007 mehr als 7,2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen worden, erklärte die EIA. Damit hätten die Schadstoffemissionen um 16,7 Prozent über denen des Jahres 1990 gelegen. Die USA sind nach China der größte Luftverschmutzer der Welt. Der designierte Präsident Barack Obama hat angekündigt, den Schadstoffausstoß bis 2020 auf das Niveau von 1990 zurückzufahren und ihn bis 2050 um 80 Prozent zu senken. (APA/Reuters)