Genf - Die Zahl der von Masern verursachten Todesfälle ist in den vergangenen sieben Jahren um 74 Prozent gesunken. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mitteilte, starben 2007 197.000 Menschen an der Krankheit, während es im Jahr 2000 noch geschätzte 750.000 gewesen waren. In Afrika gab es 89 Prozent weniger Masern-Opfer.

In Südostasien fiel der Rückgang mit 42 Prozent vergleichsweise gering aus. Grund dafür ist der späte Start einer Impfkampagne in Indien, wo zwei Drittel der durch Masern verursachten Todesfälle auftreten. Die Masern sind in den industrialisierten Ländern eine nur selten tödliche Kinderkrankheit. In Kombination mit Unterernährung oder Vitaminmangel können aber Komplikationen entstehen, die zum Tode führen. (APA/AFP)