Haraldur Johannsson, Isländer in Wien mit Geldsorgen.

Foto: derStandard.at/Putschögl

Statt 1.400 Euro bekommt er nur noch 700 Euro Pension, weil die isländische Krone gegenüber dem Euro so abgewertet hat - jetzt kann sich Haraldur Johannsson das Leben in Wien nicht mehr leisten. Die derStandard.at-Reportage vom vergangenen Wochenende über das Schicksal des in Wien lebenden isländischen Pensionisten hat sehr viele Reaktionen unserer Leserinnen und Leser hervorgerufen.

"Es muss furchtbar sein, wenn man eine Wahlheimat gefunden hat und sich dort wohl fühlt und dann zur Rückkehr gezwungen ist, nur weil die Menschen in der alten Heimat glaubten, dass nationale Spielchips mehr wert sind als ein echtes Geld", schrieb User "Thomas Wetschnig", nicht ohne anzumerken: "Vielleicht hat er sich etwas beiseite gelegt, fragt sich nur wo." "Haraldur, nimm mich mit nach Island und lass uns jeden Tag rausfahren aufs Meer zum Dorsch und Heilbutt fischen!", merkte User "JeepCommander" an.

Freilich wurde auch fleißig debattiert: "Voll ok, dass er es sich immer gut gehen hat lassen - hätte ich an seiner Stelle auch getan, aber ein kleiner Notgroschen schadet trotzdem nicht", schrieb User "Pro Piraten". Viele wünschten ihm aber auch einfach nur alles Gute für die Zukunft. Und einige Leserinnen und Leser wollen Herrn Johannsson auch finanziell unter die Arme greifen. User "scapatella" ist zu diesem Zweck selbst schon aktiv geworden und hat auf der Online-Community Facebook eine Initiative gestartet, über die Spenden für Herrn Johannsson gesammelt werden können. (red)