Bild nicht mehr verfügbar.

Grafik: APA

Wien - Der börsenotierte niederösterreichische Energieversorger EVN hat im Geschäftsjahr 2007/08 wie erwartet seinen Umsatz steigern können, das Ergebnis war aber rückläufig. Die Umsatzerlöse stiegen um 7,3 Prozent auf 2,397 Mrd. Euro, während das Konzernergebnis mit 186,9 Mio. Euro (-17,7 Prozent) deutlich niedriger ausfiel als im Vorjahr, wie die EVN am Donnerstag im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz mitteilte. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 15,6 Prozent auf 166,6 Mio. Euro, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) legte um 3,3 Prozent auf 362,3 Mio. Euro zu.

Im Segment Energie habe man auf Grund der niedrigeren Temperaturen im Vergleich zur Vorjahresperiode den Umsatz um 12,9 Prozent auf 2.182,3 Mio. Euro verbessert. Im Segment Umwelt, das projektspezifischen Schwankungen unterliege, habe es einen Umsatzrückgang von 32,9 Prozent auf 184,6 Mio. Euro gegeben, heißt es. Der insgesamt im Ausland generierte Umsatz stieg von 833 Mio. Euro auf 875,7 Mio. Euro, was einem Anteil von 36,5 Prozent entspricht.

Trotz des Ergebnisrückgangs will der EVN-Vorstand der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2007/08 eine im Wesentlichen unveränderte Dividende von 0,37 Euro je Aktie vorschlagen.

Für das Geschäftsjahr 2008/09 rechnet die EVN mit einem weiteren Anstieg der Umsatzerlöse. Das operative Ergebnis sollte ebenfalls verbessert werden können, wenngleich aus heutiger Sicht nicht das Niveau des Rekordjahres 2006/07 erreicht werde, heißt es in der Mitteilung. Bei einer Stabilisierung des Geld- und Kapitalmarkts wird ein leicht verbessertes Finanzergebnis erwartet, womit in Summe das Konzernergebnis über jenem des Geschäftsjahres 2007/08 liegen würde. (APA)