Neben der Schweizer Credit Suisse Gruppe (CS) handelt es sich offenbar um die deutsche Privatbank Sal Oppenheim.

Mit 4,1 Mrd. Euro Fondsvolumen per Ende November ist die CPB Kapitalanlage GmbH, die Investmentfondsgesellschaft der Constantia-Bank, die achtgrößte Fondsgesellschaft in Österreich. Es sind 186 Fonds enthalten. Gemessen an der Zahl der Fonds ist sie die Nummer vier im Land.

Die Fonds waren, wie es heißt, auch der Hauptgrund gewesen, dass fünf österreichische Großbanken unter sanftem Druck von Regierung und Aufsicht die Constantia Privatbank Mitte Oktober aufgefangen haben. Wäre die Bank zusammengebrochen, hätte dies den gesamten heimischen Fondsmarkt in Unruhe versetzt. An diesen Fonds gibt es laut informierten Kreisen Interesse auch von anderen Instituten.

Aufsichtsrat neu besetzt

Wie die Constantia Bank am Donnerstag selber mitteilte, ist in der Fondsgesellschaft mittlerweile der Aufsichstrat prominent neu besetzt worden.

Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats wurde Klaus Pekarek, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrats. Sein Vize ist Stefan Pichler, Professor am Institut für Bankwirtschaftslehre an der Wirtschaftuniversität Wien. Von den Eigentümern der Constantia Privatbank wurde Andreas Knie bestellt, von der Constantia Privatbank selbst Franz Jakob (Risikomanager). Robert Löw (Private Banking) blieb im Aufsichtsrat.

Als Aufsichtsräte ausgeschieden sind der bisherige Vorsitzende Kurt Stiassny, Reinhard Obholzer und Karl Heinz Setinek.

Mit dem Wechsel wird, wie Bankvorstand Andreas Grünbichler in einer Aussendung erklärte, der jetzigen Eigentümerstruktur der Constantia Privatbank Rechnung getragen. (APA)