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Shanghais Bürger sollen nicht mehr Pyjama flanieren, fordern Vertreter von Behörden

APA/EPA/Diego Azubel

Shanghai - Shanghais Behörden wollen eine liebgewordene Angewohnheit abschaffen: Im Schlafanzug durch die Straßen zu flanieren. Im nördlichen Stadtteil Rixin habe sich ein Nachbarschaftskomitee gegründet, um den Menschen richtiges Benehmen beizubringen, berichtete die amtliche "Jugendzeitung" am Freitag.

Im Pyjama auf der Straße herumzulaufen, sei einfach "unzivilisiert" und rücke die Stadt in ein schlechtes Bild, sagte Komitee-Mitglied Guo Xilin dem Blatt. Die Gepflogenheit stammt noch aus der Äre, in der Shanghais Einwohner in Gemeinschaftsunterkünften lebten und keine Privatsphäre kannten. Trotz zahlreicher Kampagnen halten die Menschen seit Jahrzehnten an diesem Brauch hartnäckig fest. (APA/AFP)