Innsbruck - Soldaten, Feuerwehr und freiwillige Helfer nützten das Wochenende, um die Schneemassen von Dächern zu schaufeln. In Süd- und Osttirol werden für Montag weitere Niederschlägen erwartet.

 

Durch den Südföhn ist die Lawinengefahr am Sonntag in großen Teilen Tirols auf "erheblich" angestiegen. Die Tourenverhältnisse haben sich verschlechtert. Die Gefahr ist als erheblich einzustufen, warnten die Lawinenexperten des Landes. Vor allem die frisch gebildeten Triebschneepakete sind störanfällig und können schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Etwa durch das Gewicht eines einzelnen Wintersportlers.

In den Seitentälern gibt es weiterhin Straßensperren. In Südtirol sind weiter  Jaufenpass, Sellajoch, Grödnerjoch, Valparola, Falzarego, Campolongo, Pordoi, Fedaia und Tonale gesperrt. Eine generelle Wintersperre gibt es über das Penserjoch, Stilfserjoch, Timmelsjoch und den Stallersattel. (APA)