Salzburg  - Der 18. Dezember ist der Stichtag für die Landtagswahl sowie die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen am 1. März 2009 in Salzburg. Ausschlaggebend ist dieser Stichtag unter anderem für die Eintragung in die Wählerverzeichnisse aufgrund des Wohnsitzes. Die Wahlkarte kann auch ab diesem Tag bis spätestens drei Tage vor der Wahl mündlich, schriftlich oder per E-Mail beim Gemeindeamt der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Sie wird jedoch erst nach Vorliegen der Amtlichen Stimmzettel - voraussichtlich Mitte Februar - zugesandt.

Briefwahl

Neu ist nämlich, dass 2009 so wie bei der Nationalratswahl am 28. September dieses Jahres auch per Briefwahl abgestimmt werden kann, wofür eine Wahlkarte erforderlich ist. In den Wahlkarten befinden sich die Stimmzettel (weiße für die Landtagswahl und gelbe für die Gemeindewahlen) inklusive Kuverts in den gleichen Farben. Nach dem Ausfüllen der Stimmzettel müssen diese in die gleichfarbigen Kuverts gesteckt werden und an die zuständige Bezirks- bzw. Gemeindewahlbehörde (die Adressen sind auf den Kuverts bereits aufgedruckt) übermittelt werden. Auf der Wahlkarte ist mit der Unterschrift zu bestätigen, dass vor Schließen des letzten Wahllokals sowie unbeobachtet und unbeeinflusst gewählt wurde. Sie kann bereits vor dem Wahltag übermittelt werden, muss jedoch bis spätestens Donnerstag, 5. März, 14.00 Uhr, bei der Wahlbehörde einlangen.

Wählen mit 16

Eine weitere Neuerung ist, dass zum ersten Mal bei der Landtagswahl und den Gemeindewahlen bereits mit 16 Jahren gewählt werden kann. Das heißt, wahlberechtigt sind alle österreichischen Staatsbürger, die vor dem 2. März 1993 geboren wurden und am Stichtag der Wahl, dem 18. Dezember 2008, in das Wählerverzeichnis einer Salzburger Gemeinde eingetragen waren. Bei den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen sind zusätzlich zu diesem Personenkreis noch Staatsangehörige eines EU-Staates wahlberechtigt, die ihren Hauptwohnsitz in Salzburg haben. Im Gegensatz zu Bundeswahlen sind jedoch Auslandsösterreicher weder bei der Landtagswahl noch bei der Bürgermeister- und Gemeindevertretungswahlen wahlberechtigt. (APA)