Salzburg - "Stark aufgestellt in den Wahlkampf" - Unter diesem Motto bildet Doris Tazl mit dem Landesparteiobmann des BZÖ, Robert Stark, und Gemeinderätin Mechthilde Kirsch eine Wählergemeinschaft, um bei der Gemeinderatswahl am 1. März 2009 anzutreten. Dies gab Tazl heute, Dienstag, in einem Pressegespräch bekannt. Um ihr Vorhaben durchzubringen, seien nur 100 Unterstützungserklärungen notwendig.

"Für Salzburg - Liste Doris Tazl & BZÖ"

"Für Salzburg - Liste Doris Tazl & BZÖ" - dieser Wortlaut wird am 1. März 2009 auf den Wahlzetteln zur Gemeinderatswahl in der Stadt Salzburg zu finden sein, geht es nach der Fraktionsführerin der Liste, Doris Tazl. "Wir sind nach wie vor überparteilich und unabhängig. Darauf lege ich besonderen Wert. Aber gemeinsam kann man mehr erreichen, als wenn man als kleine Gruppierung unter vielen antritt." Kirsch betonte das Miteinander: "Das 'und' ist hier entscheidend. Jeder steht für sich, aber gemeinsam sind wie für Salzburg und dessen Bevölkerung."

Von FPÖ ausgeschlossen

Tazl, aus der FPÖ 2006 ausgeschlossen, bekräftigte, dass sie kein Mitglied einer Partei ist und auch nicht werden wird. Sie habe mit dem verstorbenen Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider schon Pläne für eine gemeinsame Kandidatur in Salzburg nach dem Vorbild von CSU/CDU gehabt, diese Pläne haben sich allerdings zerschlagen. Mit Robert Stark verbinde sie das Engagement in der Kommunalpolitik. Deshalb hätten sie die Wählerplattform zum Zweck der Kommunalwahl gegründet. "Für das BZÖ ist es momentan keine leichte Zeit, nachdem Jörg Haider verstorben ist. In solch schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass es Freundschaften gibt. Wir treten gemeinsam an, da es so viel geschickter ist, positive Kräfte in Salzburg zu bündeln", so Stark.

Am 18. Dezember startet die Sammlung der Unterstützungserklärungen. 100 sind für die Listenkandidatur notwendig, weitere 100 für die Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Die Wählergemeinschaft werde sich für die kleinen Belange der Salzburger einsetzen, die das Leben lebenswert machen. "Uns ist nicht wichtig, ob jemand in einer Partei ist oder nicht. Es ist wichtig, dass was für die Salzburger getan wird. Wir wollen alle ansprechen, die so wie wir glauben, dass die großen Parteien das Augenmerk auf einige wichtige Dinge verloren haben", so Tazl. "Ich möchte das Feld nicht kampflos allen anderen überlassen!" (APA)