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Unwissenheit rund um die Themen Linux und Open Source gehört zum Alltag der ExpertInnen in diesem Bereich.

Foto: Archiv

Eine kuriose Geschichte hat sich in Austin, Texas rund um die Linux-Distribution "HeliOS" ereignet. Laut einem Bericht von Vnunet.com hat eine Lehrerin ihren SchülerInnen Linux-CDs abgenommen und diese mit dem Hinweis "es gibt keine kostenlose Software" einbehalten.

Illegale Aktivitäten

Die Lehrerin hat sich in einem E-Mail an den Chef von HeliOS gewandt und sich beschwert. In seinem Blog berichtet HeliOS-Chef Ken Starks nun von dem Vorfall. In dem Mail schriebt die Lehrerin: "Mr. Starks, ich habe gemeinsam mit anderen im College Linux ausprobiert und versichere Ihnen, das Versprechen, das sie abgeben (das Linux zumindest genauso gut ist wie Windows, Anm.d.Red.) ist übertrieben. Ich bewundere ihre Bestrebungen mit der Installation von Linux unterprivilegierten Menschen den Zugang zu Computern zu ermöglichen, aber Linux auf unsere Rechner zu installieren, hemmt unsere Kinder. Wir leben in einer Welt in der überall Windows läuft. Ihre Jahrmarktshow hilft den Kinder nicht weiter. Ich bin sicher, es wäre ihnen mit älteren Versionen von Windows mehr geholfen."

Die Antwort

Starks hat natürlich eine Antwort an die Lehrerin parat - diese auch an Sie geschickt und im Blog veröffentlicht. Eine kuriose Geschichte, die zeigt, wie wenig über Linux und Open Source immer noch bekannt ist, und wie weit Realität und Wahrheit auseinander liegen.(red)