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Chrysler steckt in drastischen finanziellen Engpässen.

Foto: AP/ Kirsty Wigglesworth

Detroit  - Der angeschlagene US-Autokonzern Chrysler macht ab Freitag alle 30 Produktionsstätten in Nordamerika für ein Monat dicht. Das kündigte das Unternehmen am Mittwoch in Detroit an. Damit soll der sinkenden Nachfrage Rechnung getragen und Geld eingespart werden. Chrysler und der Konkurrent General Motors haben erklärt, dass sie ohne staatliche Finanzhilfe innerhalb der nächsten Wochen zahlungsunfähig werden könnten.

Der Arbeit in den 30 Chrysler-Werken soll mit dem Ende der Schicht am Freitag bis zum 19. Jänner eingestellt werden. Vier Werke bleiben sogar über diese Vier-Wochen-Frist hinaus fürs erste geschlossen.

Bei der Opel-Mutter General Motors wurden am Mittwoch die Pläne für den Bau einer neuen Motorenfabrik auf Eis gelegt. Bereits in der vergangenen Woche kündigte der Konzern an, dass 20 Fabriken in Nordamerika vorübergehend stillgelegt werden und die Produktion drastisch zurückgefahren wird.

Bei Ford werden im Jänner zehn Produktionsstätten für eine zusätzliche Woche geschlossen. Eine Konzernsprecherin begründete die Verlängerung der Werksferien auf drei statt zwei Wochen am Mittwoch ebenfalls mit dem schleppenden Autoabsatz in den USA. (APA/AP)